Welche Märkte Deutschland abhängen

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erlebte 2025 eine deutliche Erholung mit einem Transaktionsvolumen von rund € 1,9 bis € 2,0 Mrd., je nachdem welchem Akteur man glaubt. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 38% bis mehr als 50 % gegenüber Vorjahr. Getrieben wurde der Markt vor allem durch Einzeltransaktionen, die ca. 80 % des Marktes ausmachten. Eine davon war bekanntlich der Verkauf des Keystone-Portefeulles  an Event Hotels im Herbst 2025.

Trotz des starken Zuwachses lag das Volumen des Jahres 2025 rund 30 % unter dem Zehn-Jahresdurchschnitt, verursacht durch die schwache Performance der deutschen Hotellerie.

Ibis Bamberg Altstadt, gehört jetzt zu Event, Quelle: Screenshot von der Webseite der Event Hotels

Das deutsche Gastgewerbe hat das Kalenderjahr 2025 mit einem realen Minus von 2,1% im Vergleich zu 2024 abgeschlossen. Wenn man sich die Branche anschaut lagen die preisbereinigte Erlöse am Ende  des Jahrs 2025 real um 14,8 Prozent unter dem Niveau von 2019.

Die Beherbergungsbranche erwirtschaftete im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2024 ein nominales Umsatzplus von 0,8%, berichtet das Statistische Bundesamt. Real gingen die Erlöse um 2% zurück.

Außerhalb Deutschlands läuft das Geschäft besser. Laut Paul Norman von CoStar News erreichten die Transaktionsvolumina der europäischen Hotelbranche im Jahr 2025 mehr als € 27 Mrd. ($ 31,8 Mrd.) – der höchste Wert seit 2019 als $ 30,6 Mrd. registriert wurden. Das Wachstum gegenüber Vorjahr entspricht einem Anstieg von 23 % und lag 28 % über dem Zehnjahresdurchschnitt.

Großbritannien, Spanien und Frankreich sind die aktivsten Investitionsmärkte mit einem Volumen von € 13,4 Mrd., ein Plus von 6 % gegenüber Vorjahr. Diese drei Märkte machten 49 % aller europäischen Investitionsaktivitäten aus, wurde ermittelt.