Kansas City, Missouri, ist die kleinste der 16 Austragungsstädte der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, könnte aber nach hohen Investitionen in die Fußballinfrastruktur am meisten profitieren, berichtet das Wall Street Journal. Die Stadt investierte – nicht erst seit gestern – $ 650 Millionen in Trainingsanlagen und Stadien.
Die Stadt erwartet 650.000 Besucher zur Weltmeisterschaft. Laut der Zeitung sind die durchschnittlichen Tagespreise in Hotels in Kansas City von Juli 2025 bis Januar um 145 % gestiegen – höher als in jedem anderen US-amerikanischen Austragungsort.

„Die Weltmeisterschaft hat für Kansas City größere Auswirkungen als für jeden anderen Markt im Land“, sagte Ian Ross, geschäftsführender Gesellschafter von SomeraRoad.
Das könnte ein wichtiger Hinweis sein, für die Befürworter von olympischen Spielen entweder 2036 oder danach in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Was das Beispiel lehrt: Hier gibt es auch viele kleinere Städte, deren Gewerbe und Dienstleistungen, insbesondere die Hotelellerie und Gastronomie, davon überproportional profitieren könnten, wenn es eine positive Bewerbung gibt. Die politischen Gremien im Land zwischen Rhein und Ruhr haben einer Bewerbung zugestimmt, nun läuft eine Volksbefragung zu dem Thema, deren Ergebnisse am 19. April vorliegen sollen.
Quelle: mit Material von CoStar